meinung von günther leibig, kreiskrankenhaus starnberg gmbh zu den ausstellungen in den internistischen stationen in starnberg und penzberg vom 13.1o2o12 bis o2.o2.2o13
Die Ausstellung war in jeder Hinsicht herausragend!
Sanne Blessing arbeitet mit kritischem Blick, will nicht gefällig sein und schafft dabei doch Ästhetisches. Ein vermeintlicher Widerspruch löst sich auf! Wer sich ihren Arbeiten aufmerksam nähert, dem können sich leicht neue Perspektiven eröffnen. Ein vermeintliches Klischee wird hier ganz leicht wahr.
Neben den künstlerischen Qualitäten, besticht vor allem die Präsentation der Ausstellung. Ohne zu übertreiben, kann ich sagen, dass in meiner 13jährigen Tätigkeit, in der ich Kunstausstellungen im Klinikum Starnberg begleite, eine derartige Perfektion nie gesehen habe!
Die Rückmeldungen von Patienten, Mitarbeitern und Besuchern waren durchwegs positiv.
auszug aus veröffentlichung in penzberger merkur von wos 2o.o3.2o13
... Rätselnd steht der Betrachter vor den Fotos. Sie zeigen Linien, Kurven, aufgeraute Flächen. Die Ausschnitte sind schwer zu identifizieren. Doch nach einer Weile stößt man drauf: Es sind Nahaufnahmen von Silo-Ballen, wie sie auf den Feldern zu finden sind..... Die Motive findet Sanne Blessing überall: ob es die Formen sind, die der Rost in Metall frisst, oder das Spiel von Wind uns Wasser mit seinen Reflektionen und Spiegelungen. Sie will Skepsis gegenüber dem wachrufen, was wir sehen. S.B. fotografiert nicht digital, sondern analog. Sie verfremdet die Ergebnisse nicht. Was wirkt ist der Ausschnitt...